Top-Banner
Company Logo

Technisches Tauchen


Sporttauchen mit Druckluftgeräten hat eine allgemein akzeptierte Tiefengrenze von 40 Metern und spielt sich aus Gründen der Sicherheit normalerweise innerhalb der Dekompressionsgrenzen ab. Mit zunehmender Tauchtiefe und Tauchzeit wird Stickstoff im Körper gespeichert. Während des Auftauchens muss der Stickstoff abgeatmet werden, andernfalls besteht die Gefahr der Stickstoff-Blasenbildung mit bedrohlichen Folgen. Dieser physikalische Vorgang setzt den Unterwasseraktivitäten von Spottauchern Grenzen.


Ziel des technischen Tauchens ist es, diese Grenzen hinauszuschieben. Dazu werden veränderte Atemgasgemische und/oder die Ausrüstung in vielfältiger Weise verändert. Eine gründliche Ausbildung und ein solides „know how“ sind unerlässlich. Das beginnt schon mit der Verwendung von Nitrox, einem sauerstoffangereicherten Atemgas. Das erlaubt längere Tauchgänge, allerdings zu Lasten einer geringeren Tiefe.


Kreislaufgeräte, taucherisch und technisch anspruchsvolle Geräte, ermöglichen ein blasenfreies Tauchen. Das wird von engagierten Fotografen geschätzt. Vielen Tieren sind die Blasen „unheimlich“.


Einige Tauchziele, das Tauchen in große Tiefen oder in ausgedehnte Höhlen- oder Wracks, können eine sehr umfangreiche technische Ausrüstung erfordern. Dazu können unterschiedliche Atemgasmischungen (Travel Mix, Bottom Gas und Deko Gas) erforderlich werden, aber auch spezielle Lampen, Sicherungsleinen und vieles mehr. Taucher achten dabei ganz besonders auf die Redundanz ihrer lebenswichtigen Ausrüstungsteile.  Die erhöhten Risiken solcher Tauchgänge werden durch Wissen, Erfahrung, Training, und akribische Vorbereitung möglichst minimiert.


 

abtauchengeraetegeraete2geraete3gerdgruppe2gruppe4hoehle





Powered by Joomla!®. Designed by: joomla 1.6 templates web hosting Valid XHTML and CSS.